Alexander Hötz • Rechtsanwalt & Dipl.-Verwaltungswirt (FH)

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Kanzlei Hötz

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Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht


Das Strafrecht ist das schärfste Schwert des Rechtsstaates.


Das strafrechtliche Ermittlungsverfahren stellt für den Betroffenen zunächst eine starke psychische Belastung dar, denn der Ausgang des Verfahrens hat in der Regel erhebliche Auswirkungen auf den Betroffenen, in privater als auch in beruflicher Hinsicht. Zu denken ist insoweit z. B. an eine Hausdurchsuchung oder eine Bewerbung mit einem Eintrag im Führungszeugnis.


Doch bei Weitem endet nicht jedes eingeleitete Strafverfahren mit einer Verurteilung. Das Strafrecht bietet eine enorme Bandbreite an Möglichkeiten, wie das Strafverfahren auch ohne Strafurteil enden kann. Dies wird nicht unerheblich von einer guten Strafverteidigung mit beeinflusst.


Im Übrigen ist es für eine effektive Strafverteidigung unverzichtbar, Einsicht in die amtlichen Ermittlungsakten zu nehmen. Davon hängt ganz wesentlich der weitere Gang des Verfahrens bzw. dessen Beeinflussung ab. Einblick in die Ermittlungsakte, die in der Regel eine effektive Strafverteidigung überhaupt erst ermöglicht, wird jedoch nur einem zugelassenen Rechtsanwalt gewährt.


Rechtsanwalt Hötz hat während des Rechtsreferendariats neben der sog. Pflichtstation im Strafrecht bei einer Staatsanwaltschaft einer Großstadt (über 300.000 Einwohner, dort eingebunden in Verfahren vom einfachen Ladendiebstahl bis hin zum  versuchten Totschlag), auch in zahlreichen Hauptverhandlungen freiwilligen Sitzungsdienst für eine Staatsanwaltschaft geleistet und hierbei sehr wertvolle Erfahrungen in der Strafrechtspraxis sammeln können.


Nach einer ersten Einschätzung des Falles muss die Entscheidung getroffen werden, welche Verteidigungslinie eingenommen werden soll, also ob ein Freispruch möglich erscheint oder es auf eine Strafmaßverteidiung hinauslaufen wird, also nicht mehr fraglich erscheint, ob verurteilt wird, sondern nur noch die Art und die Höhe der Verurteilung beeinflussbar erscheinen.


Hinsichtlich der Kosten der Strafverteidigung ist anzumerken, dass in Deutschland im Strafverfahren keine Prozesskostenhilfe gewährt wird, so dass man die Kosten der Strafverteidigung grundsätzlich selbst zu tragen hat. Im Falle einer sog. „notwendigen Verteidigung“ geht das Gesetz davon aus, dass insbesondere wegen der Straferwartung im Falle einer Verurteilung, die Verteidigung durch einen Rechtsanwalt zwingend geboten ist. Der Rechtsanwalt wird in diesem Fall durch das Gericht als Pflichtverteidiger beigeordnet, dessen Kosten zunächst die Staatskasse trägt, die im Falle einer Verurteilung aber vom Verurteilten zurückgeholt werden.